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Bei der Mitgliederversammlung der VR Bank Ried-Überwald ging es etwas anders zu als sonst.Vorstand und Aufsichtsrat präsentieren sich:Frank Ohl, Claus Diehlmann, Brigitte Daiker-Neumann, Karsten Krug, Richard Breuer, Dirk Jalowiky, Frank Jäger und Rüdiger Engert (v.l.).

Gemeinsam neue Wege gehen

– VR Bank Ried-Überwald eG blickt positiv in die Zukunft –

Bürstadt, 23. Juni 2026 – Gewohnt unaufgeregt ging auch die Vertreterversammlung 2026 der VR Bank Ried-Überwald eG über die Bühne. Aufsichtsratsvorsitzende Brigitte Daiker-Neumann führte souverän durch die Tagesordnung, die ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt und Vorstand sowie Aufsichtsrat mit großer Mehrheit entlastet. Das Geschäftsjahr 2025 war ein gutes Jahr, was sich für alle Mitglieder in einer Grunddividende von 4,00 % zuzüglich eines individuellen Bonus auszahlt. Insgesamt 455.510 Euro werden in den kommenden Tagen an die rund 13.500 Mitglieder ausgeschüttet. 

Trotz geopolitischer Gesamtsituation überaus positive Ergebnisse erzielt

„Internationale Konflikte in Europa und dem Nahen Osten, wirtschaftliche Transformationsprozesse sowie eine teilweise schwer vorhersehbare Wirtschaftspolitik der USA sorgten für anhaltende Unsicherheit, die sich auch auf unsere Region auswirkt“, skizzierte Vorstandssprecher Claus Diehlmann die Gesamtsituation. Trotz dieser Rahmenbedingungen und einer schwachen konjunkturellen Entwicklung in Deutschland sei es gelungen, ein stabiles und erfolgreiches Geschäftsjahr abzuschließen, ergänzte Vorstand Frank Ohl. „Und warum? Weil wir gemeinsam mit Ihnen, unseren Mitgliedern und Vertretern, bewährte und auch neue Wege in eine erfolgreiche Zukunft gegangen sind“, zitierte Vorstandsmitglied Dirk Jalowiky aus dem Geschäftsbericht. Erstmals präsentierte das Vorstandstrio in einem Dialogvortrag gemeinsam auf der Bühne Zahlen und Ereignisse des Vorjahrs. 

Die positive Geschäftsentwicklung stärkt die VR Bank Ried-Überwald eG. Sie stellt auch künftig eine verlässliche Kreditversorgung für Mitglieder und Kunden im Geschäftsgebiet sicher. Gleichzeitig sorgt die Stärkung der Eigenkapitalstruktur für Widerstandsfähigkeit gegenüber wirtschaftlichen Krisen. Einstimmig und überzeugt brachten die drei Vorstände das Ergebnis der Bank auf diesen Nenner. 

Die Bank ist mit einer Bilanzsumme von 762,2 Mio. Euro, das entspricht einem Zuwachs von 3,3 %, im Geschäftsgebiet vertreten. Sie betreut rund 27.000 Kunden mit einem Kredit- und Anlagevolumen von 1.604,8 Mio. Euro. Hier liegt der Zuwachs bei 4,2 %. Die Kredite sind um 7,1 % auf 481,5 Mio. Euro angestiegen. Die Kundeneinlagen stehen mit 615,0 Mio. Euro in der Bilanz und weisen einen Anstieg von 3,4 % aus. „Wir haben ein Betriebsergebnis vor Bewertungsänderungen von 7,6 Mio. Euro erreicht, das sind 1,01 % der Bilanzsumme. Herzlichen Dank an unsere 114 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, freute sich der Vorstand. 

Neue Wege fühlen sich richtig an

Die neue Namenserweiterung „fühlt sich richtig an“ sei Programm, erläuterte Vorstandsprecher Diehlmann. Die Bank hat sich auf den Weg gemacht, ihr Selbstverständnis von nachbarschaftlichem Wirken, Begeisterungsfähigkeit und verständlichem Handeln und Kommunizieren stärker nach außen zu tragen. Als Beispiele für neue Wege nannte die Bank das Kundenservicecenter als direkten Kontaktpool mit qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. An 5 Tagen sind diese mit insgesamt 50 Wochenstunden für alle Bankserviceleistungen erreichbar. Ein weiterer Schwerpunkt in der Vorstandspräsentation war das europäische Bezahlsystem wero als „echte Alternative zu amerikanischen Angeboten“, so Ohl. Vorstand Diehlmann ging auf die Spendensumme von über 100.000 Euro ein und betonte, dass diese Summe direkt in der Region für Kultur, Bildung und Sport investiert wird. Dirk Jalowiky thematisierte die Nachhaltigkeit im Unternehmen und stellte viele Maßnahmen vor, darunter z. B. die Baumplanzungen in der Region. 

Kontinuität im Aufsichtsrat  

Von den insgesamt 8 Aufsichtsratsmitgliedern schieden durch Ablauf der Wahlzeit Richard Breuer, Martina Sotornik und Tina Soyez-Schork aus dem Aufsichtsrat aus. Die 3 Mitglieder signalisierten ihre Bereitschaft zur Wiederwahl und nahmen diese auch an. 

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